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Seit dem 1. Juli 2026 sind Pakete in die EU nicht mehr zollfrei. Fügen Sie einen Produktlink ein oder tippen Sie einen Preis — Sie erhalten die vollständigen Einfuhrkosten für Ihr Land, mit jeder Zahl erklärt.
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Verordnung (EU) 2026/382
Was sich am 1. Juli 2026 geändert hat
Die EU hat die 150-€-Zollfreigrenze abgeschafft (Verordnung (EU) 2026/382 des Rates). Sendungen mit geringem Wert von IOSS-registrierten Verkäufern zahlen jetzt pauschal 3 € Zoll pro Warenkategorie — pro unterschiedlicher HS6-Tarifposition, nicht pro Paket. Pakete von Verkäufern ohne IOSS zahlen stattdessen den regulären Zolltarif. Einfuhrumsatzsteuer und Zustellergebühren laufen wie bisher. Die Pauschale ist eine Übergangsregelung bis zum 1. Juli 2028; danach gelten die vollen Zolltarife.
Fünf Dinge, die die Presse immer wieder falsch berichtet
- “Es sind 3 € pro Paket”
- Es sind 3 € pro unterschiedlicher HS6-Tarifposition im Paket — nicht pro Paket, nicht pro Artikel. Eine Handyhülle + ein T-Shirt + ein Spielzeug in einem Karton = 3 Positionen = 9 €.
- “Jedes günstige Paket zahlt die 3 €”
- Nur Pakete von IOSS-registrierten Verkäufern. Ohne IOSS zahlen Sie stattdessen den regulären Zolltarif für das Produkt — der kann höher ausfallen.
- “Die 3 € sind die neue EU-Bearbeitungsgebühr”
- Nein. Eine separate EU-weite Bearbeitungsgebühr auf Waren mit geringem Wert ist bislang nur ein Vorschlag — Höhe und Starttermin werden für Herbst 2026 erwartet.
- “Das bleibt für immer so”
- Übergangsregelung bis zum 1. Juli 2028. Danach gelten reguläre produktspezifische Zolltarife über den EU Customs Data Hub — die Kosten steigen eher, statt zu verschwinden.
- “Bestellungen über 150 € trifft es auch”
- Bestellungen über 150 € waren nie zollfrei — für sie hat sich am 1. Juli 2026 nichts geändert.